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der TFC Heusweiler ist Sommermeister !

2009-07-27
von Glocker Patrick - Email:mail@handspiel.de

Die Landesliga 2009 ist gut zur Hälfte absolviert. Und unumstritten Mannschaft der Hinrunde war der TFC Roden! Gemeinheit wird sich jetzt der TFC Heusweiler sagen. Und zu recht ;-D. Die Mannschaft der Hinrunde der Landesliga 2009 war natürlich der TFC Heusweiler. Mit deutlichen Siegen bei den Pflichtaufgaben und Siegen nach starkem Auftritt bei den beiden Langzeitmeistern aus Neunkirchen und Burbach bringt das optimal verstärkte Team aus Heusweiler frischen Wind in die Landesliga und erklärt sich durch die Tabellenposition und die Ausgangslage der Rückrunde zu Recht zum Topfavoriten der Liga. Das homogene Team um Spielführer Detlef Klein und Landesauswahl-Capo Toni Coppola verfügt über 6 starke Doppel bei denen Timo Klaumann und Frank Grün zurzeit mit überragender Form etwas herausragen. Der bisherige Verfolger Braddock Burbach wird es schwer haben, dieses Team zu stoppen. Anderseits steht es der Liga und dem Verband gar nicht mal so schlecht zu Gesicht, wenn sich mal ein neuer Name, noch dazu ein Verein, der schon seit über 40 Jahren dem Verband angehört, in die Liste der Titelträger einreihen kann.

Die Verfolger des Verfolgers SG Theley/Marpingen, Gut Stubb Neunkirchen und TFC Fribi werden sicher noch nach Platz 2 streben dürfen, haben aber mit der Meisterschaft, nach dem derzeitigen Stand der Dinge nichts mehr zu tun. Fast schon tragisch ist die Situation der SG Theley/Marpingen. Von den Spielen gegen die Spitzenteams eigentlich voll im Soll, lies die Spielgemeinschaft 5 Punkte unnötig auf der langen Strecke bei eher lösbaren Aufgaben liegen. Lösbare Aufgaben, aber nur dann, wenn man sich bewusst ist, dass jedes Landesliga Spiel eine schwere Aufgabe ist und man immer mit 100% an die Sache ran geht. Dies schien nicht immer in dieser Saison der Fall zu sein und auch de vermeintlich 16 gleich starken Spieler der 1.Mannschaft sind scheinbar nur bedingt in einer Rotation einsetzbar. Der TFC Heusweiler macht es vor. 12 Spieler! Jeder dort, wo er hin gehört.

Der TFC Fribi hat sich mit Eric Weiler, Stefan Diederich und Karsten Ingenbrand ordentlich verstärkt und nach leichten Hemmungen zu Beginn der Saison wieder zur alten Souveränität zurück gefunden. Dem Altmeister Gut Stubb Neunkirchen brechen nach und nach die Leistungsträger aus vergangenen, erfolgreichen Jahren weg, was die Verantwortlichen zum einzig richtigen Schritt gezwungen hat, neue junge Leute wie Alaimo, Weigerding und Weiß einzusetzen. Ein Zeichen für junge Neunkircher Spieler die Gut Stubb an zu visieren, wenn nicht in der Rückrunde Spielern mit großen Namen vorm Fernsehen am Freitagabend langweilig wird und im Drivers Inn aufschlagen.

Die SG Spiesen mit alten Namen und neuem Elan gelang das Kunststück am 4.Spieltag Braddock Burbach zu schlagen und hat, mit der Form der Hinrunde, mit dem Abstieg in diesem Jahr nichts mehr zu tun. Nach unten Orientieren müssen sich immer noch der OTC Ottweiler und der TFC Bliesen. Die beiden Aufsteiger zeigten zu Beginn der Saison starke Leistungen und punkteten unter anderem gegen Tabellenführer Heusweiler, was sonst niemanden gelang. Doch gegen Ende der Hinrunde war der Aufstiegswind verflogen und man sollte die hinteren Plätze nicht aus den Augen verlieren.

Nun aber doch zum TFC Roden. Nach dem im Winter etliche Spieler der 1.Mannschaft den Verein verließen, gab es ein kleines Häufchen Zurückgebliebener, die dem Verein die Treue hielten. Zugänge aus Heusweiler Hüttersdorf und der 2.Mannschaft kompensierten die Abgänge zum TFC Hülzweiler aber besser als es je zu träumen gewesen wäre. So schaffte Stürmer & Co etwas, was 12 Jahre zuvor Rammo & Co nie gelungen war. Ein Sieg bei der SG Theley/Marpingen. Trotz vielem Lobes gilt der Blick immer noch ans Tabellenende, wo Ensdorf, Lautenbach, Wiebelskirchen und Primstal/Hasborn in der Rückrunde versuchen werden das Feld von Hinten aufzuräumen. Und wenn der positive Lauf der Vorrunde in ein Negativlauf umgedreht wird, ist man ganz schnell ganz unten dabei.

Der Abstiegskampf wird auf jeden Fall noch viel Spannung mit sich bringen und eine Reihe von Endspielen parat halten. Freuen wir uns also auf großen Nervenkitzel und hoffen auf einen souveränen Meister. Dann fällt auch die Tatsache, dass 2 Vereine am letzten Spieltag gegeneinander spielen, obwohl es haufenweise Verbindungen in STFV-Gremien gibt und noch dazu eine Spielgemeinschaft in der Soccerliga besteht oder bestand, nicht so sehr in Gewicht.




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