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Chris Marks und Charly Friessem in Slovenien im Halbfinale

2010-07-24
von Glocker Patrick - Email:mail@handspiel.de

Vom 16-18 Juli fand eine weiteres ITSF Turnier der Kategorie B, Master-Series, in Slowenien statt. Ankaran, der Austragungsort liegt vom Saarland etwa 950Km entfernt. Diese Strecke nehmen natürlich nur die ganz verrückten auf sich. Also aus dem Saarland war es Patrick Glocker und aus dem Rest der Republik waren noch Charly Friessem, Chris Marks und Ingo Auf der Heide am Start. Interessant war nur die Tatsache, dass die Bulgaren schon wieder da waren. Mit einem 9er Bus reisten die Jungs und Mädels vom Balkan ca. 1000km an, um sich mit der westlichen Welt beim Tischfussball zu messen. Unglaublich, was ein Verband, aus einem Land mt gerade mal 366€ Durchschnittseinkommen, auf die Beine stellt. Respekt vor den Bulgaren!

Aber auch aus der Schweiz, Belgien Österreich, Tschechien, Kroatien und Ungarn waren Spieler am Start. Genial wie der Turnierablauf.wie mittlerweile schon überall, dank der FAST-Software in Fleisch und Blut übergegangen ist, nach einheitlichem ITSF-Regelwerk gespielt wird und, wie sollte es auch anders sein, an 16 neuwertigen Tischen, diesmal der Marke Roberto-Sport, gespielt wird.

Überall junge Spieler, große Talente und Sport bei dem die Technik Vorrang hat, und nicht mit harten Schlägen an die Bande zu Nichte gemacht wird. Junge Spieler, die sich ggf. auf ihren live Auftritt in Eurosport vorbereiten und die die Basis für eine emotionale, Zuschauer begeisternde Sportart schaffen.

Sportlich standen zwar die anderen Nationen ganz vorne, aber mit Chris Marks und Charly Friessem schaffte es ein deutsches Doppel zumindest ins Halbfinale und sammelten wertvolle Punkte für die Weltrangliste. Marks war auch im Einzel, mit dem erreichen des Viertelfinale, erfolgreichster deutscher Teilnehmer.

2005 sah es im Saarland so aus, als wolle man mit den Deutsch-Französischen-Tischfussball-Tagen in Ottweiler in eine neu Epoche in Richtung internationalem Tischfussball starten. Damals waren von 85% der Teilnehmer der heutigen Turnieren niemand zu sehen. Doch der STFV sprang auf den Zug nicht auf sondern wählte den Weg zum Aufzug nach unten. Die jungen Spieler von heute, lassen den STFV aber leider Gottes von Jahr zu Jahr immer älter aussehen. Schade, ein Verband mit solcher Tradition stagniert seit 10 Jahren. Und nichts, aber absolut gar nicht wird versucht, etwas dagegen zu unternehmen.




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