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Tischfrage in der Landesliga - Aufteilung der Landesliga in zwei Tischmodellgruppen

2011-01-21
von Glocker Patrick - Email:mail@handspiel.de

Hallo, gerne gebe ich wieder meinen Senf ab. Es wundert mich, dass bisher so wenig Gegenwehr komplett gegen den Vorschlag kommt. Vielleicht kommen die Ultras erst noch aus den Löschern.

Zur Zeit ist es noch so, dass die Diskussion sich auf die Tische beschränkt. Ich bin der Meinung, dass das Thema Bundesliga, Tischpartner mit unserem Ligabetrieb durchaus getrennt betrachtet werden kann. Also mal konkret.

Warum beantragt man nicht einfach auf der GV alle Tische zuzulassen. Ullrich, Bonzini und den aus Merschweiler. Muss allerdings ehrlich gestehen, dass man schlecht einen Tisch zur GV vorschlagen kann, an dem noch nicht 1 Turnier ausgetragen wurde.

Wenn die Tische erst mal zugelassen sind, ist der STFV in der bequemen Situation eine gesunde und legale Konkurrenz geschaffen zu haben. Nämlich die zwischen den Tischherstellern.

Dadurch wäre der erste Schritt getan. Nun könnte man sehen, welcher Hersteller sich wirklich um den STFV bemüht. Im besten Fall könnte man sogar mit allen 3 Herstellern eine Partnerschaft ein gehen. Man müsste sich nur ansehen, wie der DTFB und der ITSF seine Partnerschaften regelt.

Was die Liga angeht, würde ich den Schritt der Teilung nicht empfehlen. Ich bin mir nicht sicher, warum ein solcher Antrag gestellt wird. Die Liga zu teilen zu wollen anzukündigen, und auf Feedback zu warten. Da haben selbst die Bundesligisten Probleme Einigkeit zu finden. Vielleicht nur um mal wieder zu zeigen, dass es schwer ist was zu ändern. Wenn man es so angeht, ist es schwer. Stimmt!

Versucht doch einfach mal die Tische durch zu bekommen, und lasst die Vereine selbst entscheiden, welche Tische sie spielen wollen. Die Tische die zur Debatte stehen, sind kein Tornado oder Soccer, sondern alle Hansberg ähnlich. Und die Zeit würde die Frage beantworten, welcher Tisch am besten zum STFV passt.

Außerdem würde ich das ITSF-Regelwerk „entschärft“ zu mindest in der Landesliga und auf Turnieren einführen. Entschärft heiß, nach dem Tor geht der Ball nach hinten, 5er Regel nur aus dem Lauf. In dem Fall würde der STFV nur auf den klassischen Standpass verzichten. Wer dann auf die Bundesliga fährt, muss sich nicht immer die eigenen Versionen der P4P Spieler der Regeln erklären lassen, sondern kann mit reden. Außerdem kommen vielleicht mal mehr ausländische Konkurrenz ins Saarland. Gut dafür brauchen wir Turniere – aber das ist ne andere Baustelle

Mit diesen beiden Maßnahmen könnte man auch den Plan für die Bundesliga umsetzen, man würde sich die Option für die Bundesliga offen halten, falls sich vielleicht doch ein Verband entscheidet diesen Tisch zu wählen (Vielleicht aus taktischen Gründen), und man würde dem DTFB signalisieren – „Hier, wir stehen auf und tun was“.

Ich, als Bundesliga-Rekord-Spieler und eigentlich sehr interessierter Tischfußballer wusste gar nicht, dass der STFV überhaupt Anträge beim DTFB gestellt hat. Wundert mich. Aber ich glaube, wenn man beim DTFB sieht, im Saarland tut sich was, ist man auch mal bereit etwas entgegen zu kommen.

Aber zuerst muss man die Saarländer begeistern. Wenn man mal das Gespenst des ITSF-Regelwerks entkleidet, ist den Bundesligisten und dem STFV schon sehr geholfen. Wenn dann mal Ottweiler, Burbach und Bliesen mit dem Bonzini spielt, kommen Konkurrenten automatisch auf die Idee an solchen Tischen zu trainieren.

Und übrigens – Das beste Mittel Ehrgeiz an fremden Tischen zu erzeugen, ist das Spiel an beiden Tischen auf Sieg oder Niederlage. Mal ein Beispiel wie es auf der WM gespielt wird, umgemünzt auf Saarland. Wie man so was umsetzen könnte, ist jetzt mal egal.

Spiel Heusweiler – Burbach. Heusis spielen Hansberg, Burbach Bonzini. Es Spielt Timo Klaumann gegen Patrick Glocker Einzel

Klaumann gewinnt gegen Glocker am Hansberg 6:4 (das Ergebnis zeigt, dass es wirklich nur ein Beispiel ist :-)) Glocker am Bonzini gegen Klaumann 6:3(schon realistischer !)

Dann würden nun abwechselnd 2 Bälle an jedem Tisch gespielt, bis einer 6 Tore (2 Tore Differenz) hat. Diese Spielart katapultiert dich förmlich am fremden Tisch zu trainieren, weil Dir zum Siegen gar nicht soviel fehlt, als wenn Du nur am fremden Tisch spielst. Anderseits reicht es aber auch nicht, nur am eigenen Tisch gut zu sein, weil dir der eine gewonnene Satz keine Punkte bringt.

Und für die Zuschauer ist es Spannung pur – durch nichts zu übertreffen.

Aber ich glaube mit der letzten Idee, hab ich viele visionell leicht überfordert. Bitte nur den oberen Teil zur Diskussion stellen.



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